Entwicklung einer Forschungskultur
Waldorfschulen als lernende Organisationen
European Masters Programme for Steiner Waldorf Educators / EMPSWE
Forschung steht im Zentrum der Waldorfpädagogik. Sie erfordert einerseits
Selbstreflexion, auf der anderen Seite die Bereitschaft, sich in der Welt zu
engagieren und diese weiter zu erkunden. Rudolf Steiner erwartete, dass sich
die Waldorfschulen zu pädagogischen Studienzentren entwickeln würden, in denen
die Früchte der in die Praxis umgesetzten Forschung nicht nur den Unterricht in
den Schulen selber erleichtern würden; sie sollten auch zur Verbesserung der außerschulischen
Pädagogik beitragen. Lehrer wurden ermutigt, ihre Einsichten, Erfolgs- und
Misserfolgserfahrungen nicht nur untereinander, sondern auch mit Wissenschaftlern
und anderen zu teilen. Offensichtlich ist das ganze keine abgeschlossene
akademische Übung, sondern ein Experiment mit einer sozialen und einer
emotionalen Dimension. Hingabe an den Beruf, aus der Inspiration, Enthusiasmus
und Lehrkompetenz erwachsen können, erfordert eine beständige Überprüfung von
Inhalt, Methodik und den eigenen persönlichen Fähigkeiten. Dieser
Masterstudiengang ist als Unterstützung für diesen Ansatz vorgesehen.
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Der Europäische
Masterstudien-
gang für Waldorf-Pädagogen (European Masters Programme for Steiner
Waldorf Educators / EMPSWE)
ist das Ergebnis der engen partnerschaftlichen
Zusammenarbeit zwischen den folgenden fünf europäischen Institutionen in
Kooperation mit dem European Council for Steiner Waldorf Education:
• University of Plymouth (UK)
• Hogeschool Helicon (NL)
• Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik (D)
• Rudolf Steiner Hogskolan (SE)
• Solymar Institute (HU).
Das
EMPSWE arbeitet unter der Federführung des Integrierten
Masterstudiengangs
(Integrated Masters Programme / IMP) der University of Plymouth
(UoP). Die UoP garantiert die akademische Qualität
dieses staatlich anerkannten
Forschungsprogramms auf Masterniveau.
Ziele
Das Programm hat zum Ziel, allen Waldorflehrern die Möglichkeit zu
eröffnen, auf Masterniveau zu forschen – in der Überzeugung, dass ihre
persönliche Praxis und ihr Arbeitsplatz aus diesem Studienprogramm Nutzen
ziehen werden. Dieses flexible Programm mit einem breiten Angebot lässt sich an
die jeweiligen Anforderungen der Studenten hinsichtlich Inhalt, Ablauf und
Zeitraum anpassen.
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Das Studium wird die Teilnehmer in ihrer persönlichen,
beruflichen und akademischen Praxis verankern und die Qualität ihrer Praxis
verbessern, indem es zu kritischen Nachfragen und innovativ-phantasievollem
Denken ermutigt. Der Studiengang wird ein unterstützendes internationales
Umfeld schaffen, wie es für Aufbaustudiengänge angemessen ist, durchdrungen von
innovativen Unterrichts-
veranstaltungen und den entsprechenden Bemühungen der
Dozenten und Tutoren den Aufgaben gemäß ebenfalls zu forschen und sich
weiterzuentwickeln.
Zielgruppen
Am Anfang wird der Studiengang praktizierenden
Lehrern, Dozenten und (pädagogischem) Personal aus Waldorfschulen oder aus
Waldorflehrerseminaren in Europa angeboten. Es besteht die Absicht, wenn der
Studiengang sich weiterentwickelt, es Menschen, die in Waldorfpädagogik
ausgebildet sind, aber in anderen Schulformen oder pädagogischen Einrichtungen
oder Ausbildungen arbeiten, ebenfalls anzubieten.
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Ansprechpartner/in
Griet Hellinckx, Witten/Annen
Tel +49 2302 96 73 0
Mail: hellinckx (at) waifwp.de
Martin Wienert, Witten/Annen
Tel +49 2302 96 73 0
Mail: martin.wienert (at) t-online.de
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