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Anforderungen an heutige und künftige LehrerInnen
Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich
als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes.
Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so
erzieht, wie es sich durch sein inneres Schicksal erziehen muss. - Rudolf Steiner, 1923
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Lehrer haben die Aufgabe, mit den ihnen anvertrauten Kindern
in sich verändernden Gesellschaftsverhältnissen Schule immer wieder neu zu erfinden.
Die Normalität ist eine
gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine
Blumen auf ihr.
Vincent van Gogh
Wer sich diese Arbeit vornimmt, muss mindestens zweierlei in sich
ausgebildet haben: Ein Lehrer muss vor allem Künstler werden, Erziehungskünstler,
und er muss den Mut haben, immer wieder neu zu gestalten, tatkräftig
anzupacken.
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Die Waldorfschulen suchen Klassenlehrer für die Klassenstufen 1 bis 8,
Oberstufenlehrer für die wissenschaftlichen Fächer, Lehrer für die
handwerklichen und künstlerischen Gebiete, Fremdsprachenlehrer, kurz
Lehrer für sämtliche Fachgebiete. Eine fachspezifische Vorbildung ist
nicht unbedingt erforderlich (von Bundesland zu Bundesland
verschieden), aber eine vom Niveau vergleichbare Ausbildung, also etwa
ein abgeschlossenes Hochschulstudium für die „wissenschaftlichen”
Fächer, eine Berufsausbildung für die musischen und
handwerklich-technischen Fächer. Wünschenswert ist auch eine kürzere
oder längere Zeit der Praxis in den jeweiligen Studiengebieten.
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