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Kultur und Bildung
Neben dem wissenschaftlichen und künstlerischen Studium gehört zur Ausbildung des Lehrers auch das Studium des Lebens. In der Kunst und im Sozialen sind Gestaltung und Wirksamkeit gefragt, um sich am eigenen Tun und der Einsicht in dessen Folgen weiter zu entwickeln.
Am Institut gibt es durch das Einbeziehen sozialer Notwendigkeiten wie Putzen, Bauen, Gärtnern oder der Verwaltung des Studienfonds eine Vielfalt von Entwicklungsorten. Auch das Mitgestalten der Kultur im lokalen Umfeld gehört in den Bereich der Lehrerbildung - denn Bildung und Kultur sind in der Wirklichkeit nicht von einander zu trennen.In Witten bieten sich vielfältige Möglichkeiten der gesellschaftlichen-kulturellen Mitwirkung und damit ebenso viele Gelegenheiten, von und mit den Menschen - seien es Kinder oder Erwachsene - zu lernen und das Lebensfeld weiter zu entwickeln. Fester Bestandteil dieser erweiterten Lehrerbildung sind inzwischen sowohl die "Umweltdetektive" wie auch die Volks- und Straßenfeste.
2006 bot sich die besondere Möglichkeit, gemeinsam mit dem Stadtmarketing, der Musikschule und den Wittener Geschäftsleuten das Programm zum landesweiten Wettbewerb "Ab in die Mitte! NRW" zu gestalten. In Witten entstand das Programm "AufTakt zum Handel(n) - Musik verbindet" und wurde damit in die Landesförderung aufgenommen. In diesem Jahr schrieb und komponierte Martin Tobiassen eigens für den Anlass die Ruhrgebietsoper "Orpheus im Schacht" (s. u.).
2007 war Witten wieder dabei bei "Ab in die Mitte!" - diesmal unter dem Motto "Jung & Alt - Schwung durch Vielfalt". Das Institut war wieder mit von der Partie.
Auch 2007 entstand eine Oper: "Korona - Lichtoper am Hammerteich", entwickelt und gestaltet vom 'art-department', welches Studierende als Mitarbeiter der Werk°Stadt unternehmen.
Seit 2008 gestalten am Karsamstag der CVJM Annen, die Ev. Kirchengemeinde und das Institut gemeinsam die Annener Osternacht.
Einblicke in kulturelle Kreativität
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