INTERNATIONALE BEWERBER

Wissenswertes für internationale Bewerber und Studierende

Deutsche Sprache

Die Vorlesungen und Kurse am Institut für Waldorf-Pädagogik finden in deutscher Sprache statt. Daher müssen Sie Ihre Sprachkenntnis für die Zulassung zum Studium nachweisen. Folgende Nachweise werden akzeptiert:

 

Voraussetzung für das Erlangen des Diploms "Klassenlehrer*in an Waldorfschulen" ist der Nachweis der Sprachfähigkeiten und -kenntnisse des Goethe Zertifikat C2 (hier erfahren Sie mehr). Diesen Nachweis müssen Sie spätestens am Ende des 2. Studienjahres bei uns erbringen. Damit Sie sich ganz auf das Studium konzentrieren können, empfehlen wir, dass Sie schon vor dem Studium die Stufe Goethe Zertifikat C2 abschließen.

 

Sprachprüfung und Information vor Ort

Zu Beginn des Studiums bieten wir Ihnen in einer Prüfung die Möglichkeit, die sprachlichen Anforderungen an die Ausbildung zum Waldorflehrer kennenzulernen. Bestandteile der Prüfung sind: 

  • Einen Text mit anthroposophischem Bezug in eigenen Worten darstellen (schriftlich).
  • Einen Text / ein Gedicht vorlesen oder eine szenische Darstellung in der Gruppe erarbeiten.
  • Eine Geschichte frei erzählen.

Außerdem informieren wir gemeinsam mit internationalen Studierenden am Institut über die Möglichkeiten des Studierens, der Sprachvertiefung und der Studienabschlüsse.

Aufnahme ins Studium und Abschluss

Internationale Studierende werden zunächst für ein Studium aufgenommen, das nach dem 3. Studienjahr endet. Nach dem 3. Studienjahr erhält jede/r Student/in die Studienurkunde des Instituts für Waldorf-Pädagogik.

Vor Eintritt in das 3. Studienjahr wird entsprechend dem Nachweis der Sprachkenntnisse (s. oben) individuell entschieden, ob der Student sein Studium mit Lehrprobe in Deutschland abschließen kann.

Diplomarbeit

Es ist möglich, die Diplomarbeit in der Muttersprache zu schreiben, wenn Betreuer und Zweitleser der Arbeit diese Sprache verstehen. Auch ist es möglich, die Diplomarbeit in Englisch zu verfassen.

Krankenversicherung

Für einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland benötigen Sie eine Krankenversicherung. Studierende können sich in der Regel bei einer der gesetzlichen Krankenkassen versichern. Für Studienbewerber, Sprachkursteilnehmer oder Au-Pairs muss jedoch eine spezielle Krankenversicherung bei einer privaten Krankenkasse abgeschlossen werden.

Weitere wichtige Informationen zur Krankenversicherung finden Sie auf der Website des DAAD.

Sprechen Sie uns an, falls Sie Unterstützung beim Abschluss einer Krankenversicherung benötigen.

Wohnen

Die meisten Studierenden wohnen in einem Umkreis von 15 km vom Institut.  

Für die Wohnungssuche empfehlen wir die Seite Wohnungsmarkt des Hochschulwerks der Universität Witten/Herdecke.

 

Wenn Sie hier in Witten angekommen sind, sind Ihnen die Mitstudenten und Mitstudentinnen gerne bei der Wohnungssuche behilflich.

Arbeiten

Ausländische Studierende haben keinen Zugang zum Arbeitsmarkt, d.h. selbstständige Tätigkeiten oder eine genehmigungspflichtige Arbeitsaufnahme ist nicht erlaubt. Es besteht jedoch Arbeitserlaubnisfreiheit für 120 ganze oder 240 halbe Tage pro Kalenderjahr, außerdem gibt es Ausnahmen bei hochschulbezogenen Tätigkeiten. 

 

Eine volle Finanzierung des Studiums durch die Arbeit neben dem Studium ist nicht möglich. Es ist nicht immer einfach, einen Arbeitsplatz zu finden, vor allem in der vorlesungsfreien Zeit. Bitte bedenken Sie dies bei der Planung der Finanzierung Ihres Studiums.

 

Eine Tätigkeit, die über die 120 ganzen oder 240 halben Tage im Jahr hinausgeht, erfordert eine Arbeitserlaubnis. Diese müssen Sie bei der Ausländerbehörde beantragen. Erfragen Sie dort, welche Bedingungen Sie erfüllen müssen. Auch hier gilt: Ihre Aufenthaltserlaubnis berechtigt Sie in erster Linie zum Studium und nicht zum Arbeiten. Sie müssen zeigen, dass Sie Ihr Studium erfolgreich und in angemessener Zeit abschließen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Weiterführende Links

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie weitergehende Informationen zum Studium in Deutschland.

Zum Thema "Krankenversicherung"

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

 

Zum Thema "Wohnen"

Hochschulwerk UWH

 

Zum Thema "Arbeiten"

students @ work

DAAD