IM REFERENDARIAT

Vorbereitungsdienst und Fragen nach der Waldorfschule?

Sie wollen an einer Waldorfschule arbeiten?

Das Institut für Waldorf-Pädagogik bietet Weiterbildungen zum Lehrer / zur Lehrerin an Waldorfschulen an:

  • für den Beruf Klassenlehrer/in (Klasse 1-8) an Waldorfschulen,
  • für den Beruf Fachlehrer/in an Waldorfschulen.

Ein Ziel - zwei Wege

  • In einem einjährigen Intensiv-Studium bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich für die Arbeit an einer Waldorfschule zu qualifizieren. Sie haben Gelegenheit, sich in die Grundlagen der Waldorf-Pädagogik einzuarbeiten, sich umfassend künstlerisch zu schulen und Ihre Fähigkeiten in Fachdidaktik und -methodik zu erweitern. Bei entsprechenden Voraussetzungen wird diese Qualifizierung durch die Agentur für Arbeit gefördert und ist für Sie kostenfrei. mehr
  • Sie haben bereits als Fach- und Oberstufenlehrer/in eine Anstellung an einer Waldorfschule bekommen und möchten sich berufsbegleitend weiterbilden. Wir bieten dafür den Intensiv-Kurs für Quereinsteiger an Waldorfschulen an. Programm

Welche Voraussetzungen brauchen Sie?

Sie haben:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in mindestens einem unterrichtsrelevanten Schulfach. Unterrichtsfächer sind vorzugsweise: Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Kunstgeschichte, Sport, Schneidern/Textiles Gestalten (bei entsprechender Berufsausbildung wie Meister), Technologie, Rechtskunde, Gartenbau (bei entsprechender Berufsausbildung: mehr) und
  • mindestens zwei Wochen an einer Freien Waldorfschule als Ihrem späteren Tätigkeitsbereich hospitiert.

Unterrichten ist eine Kunst

Waldorflehrerinnen und -lehrer sehen es als ihre Aufgabe, das heranwachsende Individuum in seinen leiblichen, seelischen und geistigen Fähigkeiten anzuregen, zu fördern und zu fordern. Dazu dient in der Begegnung mit den Kindern der Unterrichtsstoff. Er ist nicht Selbstzweck, sondern soll gesunde Ernährung für Seele und Geist des Kindes werden. Wie jede Ernährung Zeit zum Reifen, im wahrsten Sinne des Wortes kostbare Zubereitung, Energie, einen kundigen Koch und eine Atmosphäre zum Genießen braucht, brauchen Unterrichtsstoff und -umgebung eine Gestaltung durch den Lehrer bzw. die Lehrerin, wodurch sie den jeweiligen konkreten Kindern in ihrem Lernen zuträglich und anregend sind.

Unterrichten ist eine Kunst, die in der Waldorfschule ausgehend von der anthroposophischen Geisteswissenschaft gepflegt wird.

Waldorfschulen sind Schulen in freier Trägerschaft, d. h. sie haben eine weitgehende pädagogische Autonomie. Lehrer, Lehrerinnen und Eltern verwalten den sozialen Entwicklungsraum selbst. Sie gestalten gemeinsam die Lebens- und Lernumgebung für die Kinder und Jugendlichen und mit ihnen.