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Aktualisiert: 15.05.2008
Berufseinführung

In der Freien Mentorenkonferenz haben sich erfahrene Waldorflehrer und Waldorflehrerinnen zusammengeschlossen, um als Mentoren ihre Hilfe bei der Berufseinführung, Unterrichtsentwicklung und Personalentwicklung in Nordrhein-Westfalen anzubieten.

Hier zunächst stichpunktartig das Wichtigste. Mehr erfahren Sie unter Konzept Berufseinführung in NRW.pdf.

Die Berufseinführung ist für Lehrerinnen und Lehrer konzipiert, die das erste Mal für längere Zeit an einer Waldorfschule eigenverantwortlich Unterricht geben. Damit beginnt eine neue Phase in ihrer Biographie. Soll sie gelingen, braucht es einen Rahmen, in dem der Lehrer jede Hilfe bekommt, die er benötigt, und in dem er ohne allzu gravierende Konsequenzen auch Fehler machen kann. Das ist nur bei einer engen und vertrauensvollen Betreuung und Begleitung möglich. Dies soll die Berufseinführung leisten. Der Berufsanfänger soll teilnehmend und zugleich kritisch auf seinem individuellen Weg begleitet und unterstützt werden:

• bei dem Prozess der Identifikation mit den Aufgaben des Lehrers an einer Waldorfschule und
• bei dem Prozess der Distanzierung von sich selbst, so dass die eigenen Stärken und Schwächen bewusst werden
• bei der Vertiefung der pädagogischen Kenntnisse
• bei der Weiterbildung in fachlicher und methodisch/didaktischer Hinsicht
• bei der Erarbeitung der anthroposophischen Menschenkunde
• bei der Begegnung mit den einzelnen Schülerinnen und Schülern
• bei der Arbeit im Kollegium, mit den Eltern und in der Selbstverwaltung Während der Berufeinführung soll auch die individuelle Bereitschaft zur Weiterbildung impulsiert werden.

Die Berufseinführung ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zur Lehrerausbildung. Die Grundlagen der Waldorfpädagogik werden vertieft, hauptsächliches Ziel ist es aber, bei der Umsetzung der bereits erworbenen Fähigkeiten zu helfen. Im Vordergrund steht die konkrete Arbeit in der Schule.