
Vernissage am 3. September 2007.
Das Lackieren bzw. Aufbringen eines Firnisses als Abschlussarbeit vor
einer Ausstellung bezeichnet man eigentlich als Vernissage. Einen anderen Weg nehmen die 14
Gipsreliefs von Silke Speckenmeyer, jedes in 4wöchiger
Auseinandersetzung mit je einem Vortrag Rudolf Steiners zur allgemeinen
Menschenkunde gefertigt.


Von der internen Eröffnung morgens um 11 Uhr bis zur Vernissage um 17 Uhr hingen die Reliefs an dem vorgesehenen Ort. Umgebend sind schwarze Wandtafeln angebracht. Ein paar Worte... 'Denken' ... 'Lebendigkeit' darauf geschrieben. Mitten im Durchgang eine große in der Vornacht zusammengezimmerte Kiste, an der es für jeden 'Passanten' geschickt vorbeikommen heißt. Dies erweist sich für die meisten nicht als Schwierigkeit, ist man am Institut doch gewohnt, mit täglichen Hindernissen zu leben...


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Die Vernissage nimmt zunächst den gewohnten Verlauf. Etwas zum Thema der Ausstellung. Etwas zur Entstehung der Reliefs...
Der Besucher schaut sich um, schaut sich die Werke an, liest die jeweiligen Werktitel...
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Doch dann: Silke Speckenmeyer packt alle Werke ein. In die Holzkiste. Menschenkunde en passant? - Und die, die dachten: "Ach ich kann jetzt nicht. Ich schaue morgen, was da hängt."? Ja, morgen...! Morgen muss ich selber tun oder vorbeilaufen ...
... unterschiedliche Reaktionen ... 'Morgen...' - können die Tafeln genutzt werden oder das Video angeschaut oder die Menschenkunde am PC gelesen werden. Oder vielleicht ...
... auf der leeren Wand steht zu lesen:
Bin wieder in Köln!
Am 12.09.07 (Mittwoch) seht
Ihr die Arbeiten wieder.
Solange TV/Computer!
Danke
Silke
Bleibt die Frage: wird die Finissage zur Vernissage der Ausstellung 'Ihr Lied' in Witten?
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