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Der Intensivkurs vermittelt vor allem einen Überblick über die  Grundlagen der Waldorf-Pädagogik, insbesondere eine Einsicht in die  Zusammenhänge wie aus Erkenntnis der Entwicklungsgesetze der  menschlichen Natur schließlich Unterricht werden kann. Aus dem  Allgemeinen ins Spezielle wird geführt, wobei die  pädagogischen  Grundprinzien in Fachunterricht umgesetzt werden sollen.  Die Spanne reicht also von den anthroposophischen wie anthropologischen  Grundwerken bis in die Praxisgefilde des täglichen Unterrichtens.

Da gerade in diesem Kurs Studierende mit unterschiedlicher akademischer  Vorbildung und unterschiedlichen Zielen des späteren schulischen Wirkens  versammelt sind, entsteht eine besondere anregende und befruchtende  Ausbildungssituation in den Veranstaltungen.

Gliederung der Verstaltungen

Jeweils vormittags beginnt die Ausbildung mit einem  Grundlagen-/Einführungskurs zu Anthroposophie, Waldorfpädagogik sowie  zur goetheanistischen Naturbetrachtung. Nach den Weihnachtsferien  besuchen  die Studierenden für ca. 1 1/2 Wochen eine Schule/Klasse, in  der sie nach dem anschließenden Vorbereitungskurs  ein 6-wöchiges  Praktikum bis zu den Osterferien absolvieren werden. Dem Praktikum  folgen eine Auswertungzeit und zwei Einführungskurse in die  anthroposophischen Aspekte zur Natur- und Kulturkunde.

Jeweils ab 10:00 Uhr finden künstlerische Übkurse statt: Malen,  Zeichnen, Sprach- und Sprechpflege, Musik und Eurythmie - immer im  Wechsel, sodass jeder alle diese Künste im Studium kennen gelernt hat  und entscheiden kann, was er auch weiterhin vertiefen möchte, da  selbstverständlich in dem Intensivjahr nur etwas von dem aufgezeigt  werden kann, worin jeder sich individuell weiter entwickeln möchte.

Die Zeit von 11:30 Uhr bis in den Nachmittag steht der Fachausbildung im  Rahmen der grundständigen  Klassenlehrerausbildung zur Verfügung. Das  bedeutet für die Studierenden, die eine wissenschaftliches Fach der  Oberstufe unterrichten wollen, dass sie in diesem Zeitfenster Raum für  eine individuelles Studium haben werden.

Montags und Mittwochs finden in der Zeit von 15:00-17:00 Uhr  jahrgangsübergreifende Kursveranstaltungen zu den Unterrichtsinhalten  der Klassenlehrertätigkeit (1.-8.Klasse ) statt. Diese Kurse gelten  zugleich als Fortbildungsangebot für tätige Lehrer/innen an den Schulen.  Nahezu alle Unterrichtsepochen der  so genannten Hauptunterrichte  werden so durch kompetente Fachleute, meist Praktiker aus den Schulen  als Gastdozenten angeboten.Schwerpunkt in diesen Kursen sind methodische  und didaktische Fragen, die mit genügend Zeit gründlich behandelt  werden. Ziel ist es, die Teilnehmer aus der Praxis heraus auf die Praxis  vorzubereiten. Zu den Inhalten der Nachmittagskurse gehören auch  Erweiterungen der pädagogischen Ausbildung wie Schülerbesprechung,  Sinneslehre, etc.

Auch werden in diesem Intensivstudium die Grundlagen gegeben  eigenständig zu entscheiden, wie die spätere Einarbeitungsphase an der  Schule zu gestalten sei.



Ansprechpartner ist

Dr. Martin Schlüter