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Studiengang KlassenlehrerIn mit Fach Handarbeit
Die Handgeschicklichkeit und der Schönheitssinn sind wesentliche
Qualitäten, die im Handarbeitsunterricht gefördert werden. Da die
Feinmotorik die Denkfähigkeit schult, nimmt der Handarbeitsunterricht
einen wichtigen Platz in der Waldorf-Schule ein.
Handarbeits-LehrerInnen benötigen Kenntnisse verschiedenster
Handwerkstechniken sowie die Fähigkeit, Entwürfe künstlerisch zu
gestalten, auszuführen und durch Materialien die Schüler anzuregen,
ihre Umwelt individuell zu gestalten. Das Fach Handarbeit hat sich zu
einer ganzjährigen Fachausbildung entwickelt, in der die grundständig
und die 1-jährig Studierenden integriert unterrichtet werden.
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Das Studium
ist gegliedert in:
• Grundlagen der Farbenlehre;
• Einarbeitung über 3 Epochen in den Handarbeits-Lehrplan nach methodisch- didaktischen Gesichtspunkten;
• Fachpraktika zur Ergänzung der allgemeinen Klassenlehrerausbildung.
Im Laufe des Jahres werden im Zusammenhang mit einem Schauspiel Kostüme
angefertigt. Unter Berücksichtigung der Anregungen von J. W. Goethe, R.
Steiner und den modernen Erkenntnissen der Farbentherapie sind Farbe und Form in der eigenen Bekleidung und der Entwicklung
eines individuellen Stils zentrales Motiv. Das 2. Fachjahr dient der Erweiterung der
künstlerischen und technischen Fähigkeiten, die in einzelnen Projekten
vertieft werden. Je nach Voraussetzungen und Fähigkeiten der
StudentInnen bzw. nach Studiendauer kann die Ausbildung durch
individuelle Aufgaben vertieft werden. In Zusammenarbeit mit den
Schulen werden Projekte und Praktika durchgeführt und individuell
betreut.
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Aufnahmebedingungen
Die Aufnahme in das Fach erfolgt nach einem Vorstellungsgespräch, wobei auch selbstgefertigte Arbeiten vorgelegt werden sollen.
Perspektiven
AbsolventInnen können in diesem Fachgebiet von Klasse 1 bis 10 unterrichten.
Im vergangenen Jahr
Fachtagung für die Handarbeit, 4.-6.11.2005
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