Das Studium
Zunächst sind im Studium drei grundlegende Orientierungen verankert:
• Die Ausbildung handwerklicher Fähigkeiten
• Das eigene Erleben und Gestalten künstlerischer Schaffensprozesse
• Die methodisch-didaktischen Grundlagen des
künstlerisch-handwerklichen Unterrichts in der jeweiligen
Entwicklungsphase des Kindes.
Kernbereich der Fachlehrerausbildung ist:
• Malen und Zeichnen
• Plastisches Gestalten
• Holzwerken
Handwerk in der Fachlehrerausbildung:
• Schreinern
• Kupfertreiben
• Schmieden
• Töpfern
Für alle künstlerisch-handwerklichen Bereiche stehen jeweils eigens
Räume mit entsprechenden Einrichtungen und Maschinen zur Verfügung.
Auf Wunsch können ergänzend Kurse zum Bürstenbinden, Seildrehen,
Korbflechten, Metallgießen, Buchbinden oder Linoldruck eingerichtet
werden.
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Neben den handwerlich-künstlerischen Kursen hat jeder Student des 1. Fachstudienjahres die Aufgabe, sich mit der Biographie eines Künstlers und dem historischen Raum von dessen Lebenszeit zu befassen. Zu dieser
Arbeit gehört es, sich praktisch in das Schaffen des Künstlers
einzuleben, aus den so entstandenen Werken eine Ausstellung zu
konzipieren und durchzuführen, einen Vortrag über den Künstler und die
eigenen Erfahrungen an dessen Werk zu halten sowie eine entsprechende
schriftliche Arbeit einzureichen.
Studierende des 2. Fachstudienjahres führen ein Fachpraktikum in einer Waldorfschule durch. Bestandteile des Fachpraktikums sind:
Hospitationen, eigenständige Vorbereitung auf das Unterrichten,
eigenständiges Unterrichten, Unterrichtsbesuche von Fachdozenten sowie
schriftliche Unterrichtsberichte und -dokumentationen.
Studierende des Abschlusskurses wählen für ihre Abschlussarbeit ein
fachbezogenes Thema, welches eine mehr handwerklich-praktische oder
eines mehr künstlerisch-bildnerische Ausrichtung haben kann.
Bestandteile der Abschlussarbeit sind der Praktische Teil, eine
Ausstellung und eine Präsentation.
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Aufnahmebedingungen
Wir erwarten von den BewerberInnen ein ausgesprochenes
Interesse an Kunst und Handwerk und die Bereitschaft, sich mit
kunstpädagogischen Fragen auseinander zu setzen. Persönliches
Engagement ist außerdem unerlässlich. Über die Aufnahme ins Fach
entscheiden die FachdozentInnen in einem persönlichen Gespräch. Eine
Mappe mit Arbeiten oder Fotos ist hilfreich.
Unter besonderen Voraussetzungen des Studienbewerbers / der
Studienbewerberin kann auch ein reines Fachstudium absolviert werden.
Perspektiven
AbsolventInnen der Ausbildung zum Klassenlehrer mit
Fachstudiengang HBK können neben der KlassenlehrerInnen-Tätigkeit auch
als FachlehrerIn die sogenannten waldorfspezifischen Fächer im Bereich
Handwerk und bildende Kunst von der 4. bis 12. Klasse unterrichten.
Weitere Möglichkeiten, in den bildenden Künsten pädagogisch tätig zu
werden, gibt es zum Beispiel in Sonderschulen, Heimen und
Freizeitschulen.
"BILDungsBEWEGUNG" seit 2004

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