Das Studium
Zunächst sind im Studium drei grundlegende Orientierungen verankert:
• Die Ausbildung handwerklicher Fähigkeiten
• Das eigene Erleben und Gestalten künstlerischer Schaffensprozesse
• Die methodisch-didaktischen Grundlagen des
künstlerisch-handwerklichen Unterrichts in der jeweiligen
Entwicklungsphase des Kindes.
Kernbereich der Fachlehrerausbildung ist:
• Malen und Zeichnen
• Plastisches Gestalten
• Holzwerken
Handwerk in der Fachlehrerausbildung:
• Schreinern
• Kupfertreiben
• Schmieden
• Töpfern
Für alle künstlerisch-handwerklichen Bereiche stehen jeweils eigens
Räume mit entsprechenden Einrichtungen und Maschinen zur Verfügung.
Auf Wunsch können ergänzend Kurse zum Bürstenbinden, Seildrehen,
Korbflechten, Metallgießen, Buchbinden oder Linoldruck eingerichtet
werden.
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Neben den handwerklich-künstlerischen Kursen hat jeder Student des 1. Fachstudienjahres die Aufgabe, sich mit der Biographie eines Künstlers und dem historischen Raum von dessen Lebenszeit zu befassen. Zu dieser
Arbeit gehört es, sich praktisch in das Schaffen des Künstlers
einzuleben, aus den so entstandenen Werken eine Ausstellung zu
konzipieren und durchzuführen, einen Vortrag über den Künstler und die
eigenen Erfahrungen an dessen Werk zu halten sowie eine entsprechende
schriftliche Arbeit einzureichen.
Studierende des 2. Fachstudienjahres führen ein Fachpraktikum in einer Waldorfschule durch. Bestandteile des Fachpraktikums sind:
Hospitationen, eigenständige Vorbereitung auf das Unterrichten,
eigenständiges Unterrichten, Unterrichtsbesuche von Fachdozenten sowie
schriftliche Unterrichtsberichte und -dokumentationen.
Studierende des Abschlusskurses wählen für ihre Abschlussarbeit ein
fachbezogenes Thema, welches eine mehr handwerklich-praktische oder
eines mehr künstlerisch-bildnerische Ausrichtung haben kann.
Bestandteile der Abschlussarbeit sind der Praktische Teil, eine
Ausstellung und eine Präsentation.
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Neues Angebot im Studienjahr 2010/11
Zweijährige Qualifikation im Bereich "Malen & Zeichnen". Ansprechpartnerin: Griet Hellinckx 
Ansprechpartner Fachbereich
Griet Hellinckx 
Jens Reinhart 
Karsten Schmock 
Aufnahmebedingungen
Begeisterung für Kunst und Handwerk und Engagement in der Auseinandersetzung mit
kunstpädagogischen Fragen setzen wir voraus.
Über die Aufnahme ins Fach
entscheiden die FachdozentInnen in einem persönlichen Gespräch. Zu diesem Gespräch bringen Sie bitte eine
Mappe mit eigenen Arbeiten oder Fotos der Arbeiten mit.
Unter besonderen Voraussetzungen des Studienbewerbers / der
Studienbewerberin kann auch ein reines Fachstudium absolviert werden.
Berufsperspektiven
AbsolventInnen der Ausbildung zum Klassenlehrer mit
Fachstudiengang HBK können neben der KlassenlehrerInnen-Tätigkeit auch
als FachlehrerIn die sogenannten waldorfspezifischen Fächer im Bereich
Handwerk und bildende Kunst von der 4. bis 12. Klasse unterrichten.
Weitere Möglichkeiten, in den bildenden Künsten pädagogisch tätig zu
werden, gibt es zum Beispiel in Sonderschulen, Heimen und
Freizeitschulen.
"BILDungsBEWEGUNG" seit 2004
Ausstellungen
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