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Aktualisiert: 27.06.2009






Studiengang KlassenlehrerIn mit Fach Theaterpädagogik

Die Entwicklung der Theaterpädagogik ergibt sich aus der Notwendigkeit, Sprachzerfall, Bewegungsstörung und Beziehungslosigkeit zu heilen, und der Möglichkeit, in freier Art das menschliche Schicksal in Aufbau
und Dynamik zu erleben. Die Menschendarstellungskunst und die Erziehungskunst treffen sich in der
Frage: Was ist der Mensch? Entwicklung durch Impulse und Widerstände – wie wird sie durch Komik
und Tragik erlebbar? Selbsterkenntnis, produktive Menschenerkenntnis ist dabei Methode und Inhalt des Studiums.



Das Studium

• 1. Jahr: Erarbeiten der Grundlagen von Lyrik, Epik, Dramatik; Gymnastik (Bothmer-Gymnastik, Griechischer Fünfkampf), Schwertkampf, Eurythmie
• 2. Jahr: Vertiefen in einen eigenen Kunst-
impuls, Entwickeln einer pädagogischen Methodik; Regie, Dramaturgie. Initiieren von Projekten als Bühnenkünstler und in der Sozialpädagogik.
• 3. Jahr: Eigene Inszenierungen in Schulen
und sozialen Einrichtungen. Abschluss des Studiums in eigener Bühnenarbeit.

In Epochen konzentriert durchziehen folgende Bereiche das ganze Studium:
Anthroposophie, Anthropologie, Erkenntnistheorie, Theaterwissenschaft, Theatergeschichte, Kulturmanagement und Rechtskunde.
Aufnahmebedingungen

Voraussetzung für ein Studium der Theaterpädagogik
sind der Wille zur Initiative und die Suche nach neuen Wegen. Aufnahmeprüfung und Gespräch dienen in
diesem Sinne der gegenseitigen Wahrnehmung.

Perspektiven

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum
Fachunterricht „Darstellendes Spiel“ in Schulen.
Weitere Berufsfelder sind die Erwachsenenbildung
(Lehrer, Eltern), die sozialtherapeutische Arbeit (Strafvollzug, Drogentherapie, Arbeit in sozialen Brennpunkten etc.) und die Wirtschaft (Lehrlingsausbildung, Mitarbeiterschulung in Unternehmen).










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