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Aktualisiert: 15.05.2008
 

Anforderungen an heutige und künftige LehrerInnen

Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes. Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so erzieht, wie es sich durch sein inneres Schicksal erziehen muss. - Rudolf Steiner, 1923

Lehrer haben die Aufgabe, mit den ihnen anvertrauten Kindern in sich verändernden Gesellschaftsverhältnissen Schule immer wieder neu zu erfinden.

Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.
Vincent van Gogh


Wer sich diese Arbeit vornimmt, muss mindestens zweierlei in sich ausgebildet haben: Ein Lehrer muss vor allem Künstler werden, Erziehungskünstler, und er muss den Mut haben, immer wieder neu zu gestalten, tatkräftig anzupacken.



Die Waldorfschulen suchen Klassenlehrer für die Klassenstufen 1 bis 8, Oberstufenlehrer für die wissenschaftlichen Fächer, Lehrer für die handwerklichen und künstlerischen Gebiete, Fremdsprachenlehrer, kurz Lehrer für sämtliche Fachgebiete. Eine fachspezifische Vorbildung ist nicht unbedingt erforderlich (von Bundesland zu Bundesland verschieden), aber eine vom Niveau vergleichbare Ausbildung, also etwa ein abgeschlossenes Hochschulstudium für die „wissenschaftlichen” Fächer, eine Berufsausbildung für die musischen und handwerklich-technischen Fächer. Wünschenswert ist auch eine kürzere oder längere Zeit der Praxis in den jeweiligen Studiengebieten.