VEREIN

Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik e. V.

Name, Sitz, Eintragung, Zweck...

§ 1 Name, Sitz, Eintragung

 

1. Der Verein führt den Namen "Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik e.V."

2. Er hat seinen Sitz in Witten.

3. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum eingetragen.

4. Das Haushalts- und Geschäftsjahr läuft vom 1. August bis zum 31. Juli.

 

§ 2 Zweck

 

1. Der Verein dient der Planung, Entwicklung, Förderung sowie dem Betrieb von Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen einschließlich solcher Einrichtungen im Hochschulbereich sowie obigen Zwecken dienender Nebeneinrichtungen. Er arbeitet auf der Grundlage der Anthroposophie Rudolf Steiners.

 

2. Insbesondere betreibt der Verein das Institut für Waldorf-Pädagogik als wissenschaftliche Ausbildung im Hochschulbereich in Form einer freien pädagogischen Hochschule. Er kann sich ferner in anderenWissenschaftsbereichen sowie in den Bereichen von Kunst, Pädagogik, Heilpädagogik, Medizin, Krankenpflege und Sozialwesen betätigen.

 

3. Zur Förderung des Instituts für Waldorf-Pädagogik wird ein Einlegerfonds eingerichtet. Für besondere Forschungs-, Entwicklungs- und Investitionsvorhaben können außerdem besondere Fonds für Forschung, Entwicklung und Investitionen aufgelegt werden.

 

4. Als Unterabteilung des Vereins betreiben die Studenten des Instituts für Waldorf-Pädagogik einen Hilfsfonds zur Unterstützung derjenigen von ihnen, die außerstande sind, ihr Studium und ihren Lebensunterhalt während des Studiums selbst zu finanzieren und die wirtschaftlich hilfsbedürftig sind (Studentengemeinschaft).

 

5. Der Verein kann einen weiteren mildtätigen Zweck durch Schaffung eines Hilfsfonds zur Not- und Altersversorgung von wirtschaftlich oder körperlich hilfsbedürftigen Mitarbeitern verfolgen.

 

6. Der Verein kann korporativ bei anderen Körperschaften Mitglied werden, soweit dieses seinen satzungsmäßigen Bestimmungen dienlich ist; über den Beitritt entscheidet der Vorstand.

 

§ 3 Mildtätigkeit

 

Gemäß der jeweils gültigen Fassung der Abgabenordnung § 53 verfolgt der Verein mit § 2 Ziffern 4 und 5 mildtätige Zwecke.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, in der jeweils gültigen Fassung.

 

§ 5 Selbstlosigkeit

 

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

 

3. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den "Bund der Freien Waldorfschulen e. V." Stuttgart, ersatzweise an die "Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland e. V.", die es jeweils zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden haben.

 

§ 6 Mitgliedschaft

 

1. Mitglieder des Vereins können Mitarbeiter des Instituts für Waldorf-Pädagogik, Mitglieder des

Aufsichtsrats sowie diejenigen natürlichen und juristischen Personen werden, die Einlagen gemäß § 13 der Satzung erbringen. Ferner können natürliche Personen, die aktiv zur Verwirklichung der Ziele des Vereins beitragen wollen, Mitglieder werden.

 

2. Mitarbeiter des Instituts für Waldorf-Pädagogik werden Mitglied, wenn sie auf Beschluss der Konferenz in diese aufgenommen werden und der Mitgliedschaft zustimmen. Mitglieder des Aufsichtsrates werden mit ihrer Wahl bzw. Kooption Vereinsmitglieder. Eines zusätzlichen Aufnahmeantrages bedarf es in beiden Fällen nicht.

 

3. Über die Aufnahme von Einlegern und sonstigen Mitgliedern entscheidet die Konferenz aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages. Eine Ablehnung von Aufnahmeanträgen kann ohne Angabe von Gründen erfolgen. Im Falle der Ablehnung kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über seinen Aufnahmeantrag anrufen.

 

4. Für Mitarbeiter des Instituts für Waldorf-Pädagogik und für Mitarbeiter des Aufsichtsrates endet die ordentliche Mitgliedschaft mit ihrem Ausscheiden aus der Konferenz, bzw. dem Aufsichtsrat. Sie können allerdings auf Wunsch Mitglieder gem. § 6,1 Satz 2 bleiben. Im Übrigen endet die Mitgliedschaft durch Austritt oder durch Ausschluss. Der Austritt aus dem Verein ist der Konferenz zu erklären und nur zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zulässig. Über den Ausschluss eines Mitgliedes beschließt die Konferenz ohne Beteiligung des betroffenen Mitgliedes. Das Ausschlussverfahren muss für jedes einzelne Mitglied gesondert durchgeführt werden. Gegen den Beschluss der Konferenz kann das ausgeschlossene Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen.

 

 

§ 7 Mitgliedsbeitrag

 

Die Mitglieder zahlen keinen Mitgliedsbeitrag.