FONDS

§ 13 der Satzung des Instituts für Waldorf-Pädagogik

1. In den Fonds zur Förderung des Instituts für Waldorf-Pädagogik können alle natürlichen und juristischen Personen Einlagen erbringen, die die Aufgaben des Instituts fördern wollen. Die Mindesteinlage für natürliche Personen beträgt EUR 250,00, für juristische Personen EUR 10.000,00. Auf besonderen Antrag kann die Mindesteinlage im Einzelfall herabgesetzt werden.

 

2. Für besondere Vorhaben auf den Gebieten Forschung, Entwicklung und Investitionen werden besondere Fonds eingerichtet, indem von der Konferenz für bestimmte Projekte jeweils in geeigneter Form die Zeichnung von Einlagen ausgeschrieben wird. In diese Fonds können natürliche und juristische Personen Einlagen erbringen, wobei die Mindesteinlage jeweils bei Ausschreibung eines

Fonds festgelegt wird.

 

3. Mit der Zeichnung einer Einlage ist der Antrag auf Erwerb der Vereinsmitgliedschaft verbunden. Im Falle, dass die Konferenz gemäß § 6 Ziffer 3 die Aufnahme ablehnt, wird auch die Zeichnung der Einlage nicht wirksam. Die Höhe der Einlage ist ohne Einfluss auf das Stimmrecht der Einleger als Vereinsmitglieder.

 

4. Die Einlagen sollen unverzinslich sein und werden mit unbestimmter Laufzeit gewährt. Sie sind kündbar mit einer Frist von fünf Jahren jeweils zum Ende eines Geschäftsjahres.

 

5. Die Einlagen für die Sonderfonds gemäß Ziffer 2 sollen dazu dienen, den besonderen Erfordernissen folgender Bereiche der Finanzierung gerecht zu werden:

 

a) Forschungsvorhaben sollen gefördert werden ohne Rücksicht darauf, ob aus ihnen finanzielle Erträgnisse erwachsen oder nicht;

b) Entwicklungsvorhaben sollen gefördert werden unter Übernahme des Risikos, dass sie sich als nicht durchführbar erweisen;

c) Anlaufkosten für Investitionen sollen bereits vor Sicherstellung der Gesamtfinanzierung vorfinanziert werden. Wenn im Zuge der Gesamtfinanzierung für ein Investitionsvorhaben die Vorlaufkosten zurückgeführt werden, sollen sie für neue Projekte eingesetzt werden.

 

6. Die jeweiligen Einleger für einen der Sonderfonds bilden jeweils zusammen einen Freundeskreis*, der gemeinsam mit dem jeweils zuständigen Organ des Vereins die Verwirklichung des Vorhabens betreibt.

 

* Anmerkung: Die Freundeskreise erhalten jeweils den Namen: „Witten/Annen Freundeskreis ....... ".