DIE HISTORIE

des Instituts für Waldorf-Pädagogik

1973 wurde das Institut für Waldorf-Pädagogik von Eginhard Fuchs, Johannes Kiersch und Gotthilf-Michael Pütz, Oberstufenlehrer an der Rudolf Steiner Schule Bochum, in Witten gegründet. Gründungszweck war die Entwicklung einer grundständigen Ausbildung zum Klassenlehrer / zur Klassenlehrerin an Waldorfschulen. Anlass war damals die Wahrnehmung und entsprechende Einschätzung, dass sich die staatliche Lehrerbildung durch die priorisierte Intellektualisierung von der pädagogischer Praxis und vom Kind entferne.

 

Zwei Jahre später wurde durch Rosmarie Basold-Oswald die Eurythmie-Ausbildung am Institut für Waldorf-Pädagogik begründet. Das Studium der Bewegungskunst Eurythmie wurde von Beginn an als Doppelqualifikation angelegt: Kunststudium Eurythmie-Tanz und Waldorf-Pädagogik-Studium.

 

1980 beginnt auf dem Annener Berg die erste Ausbildung für Gartenbaulehrer und-lehrerinnen an Waldorfschulen. 1984 wird der Gärtnerhof - heute Meisterbetrieb mit Ausbildung zum/zur Gärtner/in - gebaut.

 

1983: Rückblick auf 10 Jahre Institut für Waldorf-Pädagogik

 

1994 entsteht eine Studienordnung, die durch die Bestimmung des § 6 ESchVO die Grundlage für eine Unterrichtsgenehmigung an Waldorfschulen bildet.

 

2003: Das 1. Internationale Forum Eurythmie findet an Himmelfahrt statt. Seither ist diese Veranstaltung zum zentralen Treffpunkt für Schülergruppen, Studierendengruppen und Bühnenensembles aus der ganzen Welt geworden. Motto: Begegnung in Bewegung - Bewegung in Begegnung.

 

Seit 2007 wird in Zusammenarbeit mit so genannten Ausbildungsschulen an der Entwicklung und Implementation der Dualen Lehrerbildung gearbeitet.

 

2012 entsteht in Kooperation mit der Hogeschool Helicon Opleiding Docent Muziek /NL der Studiengang Schulmusik mit reform- und waldorfpädagogischem Schwerpunkt.