FORTBILDUNG INTERKULTURELLE KOMPETENZ / TRAUMAPÄDAGOGIK / GLOBALISIERUNG & RESILIENZ

IKD in Modulen

Traumapädagogik

mit Mitja Kraugmann, Dortmund

Mitja Kraugmann ist Klassenlehrer mit Fach Sonderpädagogik/Heilpädagogik; Zusatzqualifikation: Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT)

 

 

Termine

 

22.1. | 24.1. | 29.1. | 31.1. 2018jeweils 15:30 h bis 18:30 h
27.1.2018von 9:00 h bis 14:00 h
19.3. | 21.3.2018jeweils 15:30 h bis 18:30 h

 

und Clowning mit Angela Hopkins, Potsdam, am 

23.03.2018 und 24.03.2018       

jeweils 10:00 - 18:00 h

 

 

Themenfelder

 

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Auswirkungen von Traumatisierungen auf Kinder und Jugendliche
  • Traumapädagogik
  • Stabilisierung
  • Beziehungsdynamik in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
  • Trauma und Bindung
  • Umgang mit Berufsrisiken und retraumatisierenden Situationen, Selbstfürsorge
  • Kinderbesprechung unter traumapädagogischen Gesichtspunkten 
  • Flucht, Vertreibung und Krieg als Auslöser von Traumata verstehen
    • Trauma, Stress und Krisen: Auswirkungen, Reaktionsmuster und Symptome in den verschiedenen Entwicklungsstufen kennen
    • Aktuelle und posttraumatische Belastungsstörungen erkennen können
    • Kinder und Jugendliche anhand von notfall- und traumapädagogischen Methoden (Kunst, Spiel, Psychoedukation) unterstützen können
    • Sekundäre Traumatisierung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen vermeiden und erkennen
    • Übertragungsphänomene verstehen
    • Traumapädagogische Haltungen kennen lernen

 

Kosten

180,00 €


Clowning - ein Weg in der Traumapädagogik

mit Angela Hopkins, Potsdam

Kann auch als Einzelveranstaltung gebucht werden.

 

Termin

23./ 24.03.2018       

jeweils von 10:00 - 18:00 h

 

 

Themenfelder

Mit Clowning wollen wir uns dem Thema Traumatisierung annähern. Wir erleben eigene Reaktionsweisen und wie wir selbst mit Situationen umgehen, erfahren einen hilfreichen Umgang mit der eigenen Verletztheit. Das Thema Selbstfürsorge als Vorraussetzung des Helfens wird ebenfalls angesprochen.

 

Beim Clowning geht es darum, aus der Wahrnehmung des Moments spontan kreativ und improvisierend in Beziehung zum Mitmenschen und zum eigenen Umfeld zu treten. Das fördert eine erhöhte Wahrnehmung der Umwelt und eine Zentriertheit in sich selbst - für die Traumapädagogik eine wichtige Erfahrung. Clowning ist ein Weg des Loslassens und zugleich der künstlerischen Gestaltung. Es ist eine Wesensbegegnung und spricht den Menschen direkt im Herzen an. Es handelt sich um eine sinnvolle, sinnstiftende, beziehungsschaffende Begegnung, die alle Betroffenen dem Alltag enthebt und uns in einen warmen zwischenmenschlichen Raum führt. Das Clowning  bietet die Chance das Selbstbewusstsein zu entwickeln und die Sicherheit in die Wogen des Lebens zu finden, dass sich aus der Präsenz Möglichkeiten des Handelns und eine traumasensible Haltung ergeben. Dieses Erleben kann später auf die Arbeit im Pädagogischen übertragen werden. 

 

Wir arbeiten in einer Gruppe mit nicht mehr als 16 Teilnehmern. Wir beginnen uns mit Spielen sowie mit Stimm- und Körperübungen aufzuwärmen. Wir fahren mit Improvisationen auf einer Bühne (alleine oder mit anderen) fort. Jede Improvisation wird nachbesprochen, um die positiven und wichtigen Aspekte unseres Clowns und wie er mit uns lebt, hervorzuholen. Dies alles geschieht behutsam und respektvoll für den Einzelnen, innerhalb eines Rahmens von Regeln, die ein sicheres und schützendes Umfeld bieten.

 

Angela Hopkins: Geboren in Bristol (UK), aufgewachsen in UK und Deutschland, von Natur aus schüchtern. Mutter von vier Kindern, Mitbegründerin von Timeout - einer ganzheitlichen Jugendhilfe-Einrichtung, Waldorf-Englischlehrerin und Projektmanagerin, Köchin auf schottischen Wandertouren, und Clowning Facilitator: durch jeden Aspekt ihres Lebens ziehen Spiel, Verspieltheit und Freude als roter Faden.

Mehr über nose to nose

 

Kosten

100,00 €


Globalisierung und Resilienz

mit Griet Hellinckx

Termine

21.04. | 05.05. | 09.06.2018

jeweils 09:00 h bis 19:00 h

 

Arbeitsweise

Lehrervortrag, Unterrichtsgespräch, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Gäste, Filme

 

Themenfelder

 

  • Auswirkungen von Kolonialismus und Globalisierung, „global goals“ der UN
  • Politische Lage, kulturelle und religiöse Eigenheiten der Länder, wo Flüchtlinge herkommen
  • Willkommenskultur vs. Rassismus – die Auseinandersetzung mit der Diskussion um Flucht und Asyl
  • Grundwissen in Bezug auf die Weltreligionen (Schwerpunkt Islam)
  • Interreligiöser und interspiritueller Dialog
  • Werte und Werte-Entwicklung, sowie Genderfragen
  • Ansätze einer universellen Spiritualität und einer säkularen Ethik
  • Eigenstabilisierung, Selbstsorge und Resilienz
  • Biographiearbeit, Schulung von Positivität, Geduld, Achtsamkeit, Empathie
  • Soziale Ressourcen bilden und stärken (Storytelling, Kreisarbeit)

 

Kosten

180,00 €