DR. MATTHIAS THIEMEL

  • 1964 in München geboren. Parallel zum humanistischen Gymnasium Gaststudent am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg im Fach Oboe.
  • Von 1977 bis 1983 privater Klavierunterricht bei Prof. Gottfried Hefele (Musikhochschule München).
  • 1982 Teilnahme am 3. Internationalen Dirgierkurs Sergiu Celibidaches in München.
  • Ab 1984 Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Germanistik in Freiburg im Breisgau. 1991 Magisterarbeit zu Celibidaches pädagogischer Lehre, 1993 Dissertation zu Theorie, musikalische Praxis und Vortragslehre ab 1800.
  • Matthias Thiemel besuchte pianistische Meisterkurse bei Jürgen Uhde und Peter Feuchtwanger sowie Workshops zum nordindischen dhrupad-Gesang. Über einen Zeitraum von 15 Jahren war Matthias Thiemel Pianist der Eurythmie-Ausbildung und Eurythmie-Bühne Freiburg und hielt Vorträge zu Musikwahrnehmung und Anthroposophie.
  • Die musikalische Phänomenologie der Tonalität vertiefte er bei Sergiu Celibidache bis Mitte der 1990er Jahre in München und Mainz.

 

 

  • Matthias Thiemel erhielt regelmäßig Lehraufträge zu Themen der historischen und systematischen Musikwissenschaft an Hochschulen in Baden-Württemberg, u.a. von 1994 bis 2016 an der Univ. Freiburg.
  • Seit 2008/09 arbeitet Matthias Thiemel als abiturführender Oberstufenlehrer an der Waldorfschule Markgräflerland in den Fächern Musik und Ethik, zudem auch 6 Jahre Klassenbetreuer in der Oberstufe sowie Ausbildung und Tätigkeit als Streitschlichter (4 Jahre).
  • 2016 war er als Gastdozent in Witten/Annen tätig.

Veröffentlichungen

  • Publikationen in Musik in Geschichte und Gegenwart, New Grove Dictionary of Music and Musicians, Neue Zeitschrift für Musik, Handwörterbuch musikalische Terminologie, Sokrates-Studien u. a.. Über hundert CD-Rezensionen und Booklettexte, zahlreiche Konzertprogrammkommentare, drei Essays zur indischen Raga-Musik.
  • Zuletzt erschien: "Ton als ästhetische Idee. Das Spiel des direkt nicht Notierten" in: Im Schatten des Kunstwerks II. Theorie und Interpretation ... im 19. Jahrhundert, herausgegeben von Dieter Torkewitz, Wien 2014 (Wiener Veröffentlichungen zur Theorie und Interpretation der Musik), S. 107-123.
  • Im Erscheinen: "Erfahrung, Rationalitätskritik und phänomenologischer Appell: Wilhelm Furtwängler" in: Il Saggiatore musicale [Univ. Bologna], ferner eine Studie "Die der Musik eingeschriebene Zeit" und ein Aufsatz in "Klang und Transzendenz" (Celibidachiana, zusammen mit Prof. Dr. M.v.Brück).

 

 

Studiengang Schulmusik
Dozent Musik
Raum: C-3-02
Sprechzeiten: Nach Vereinbarung
Fon +49 2302 9673-262
Fax +49 2302 68000